Welche Quellenarten Budgetomat nutzt
Budgetomat arbeitet mit mehreren Quellenarten: öffentlich zugänglichen Informationen zu Verbraucherpreisen und Haushaltsausgaben, redaktionellen Warenkorbmodellen, plausibilisierten Kassenbonbeispielen, Zielgruppenannahmen und Erfahrungswerten aus der Alltagsplanung. Jede Quellenart hat eine andere Funktion. Öffentliche Statistiken geben den Rahmen, Warenkorbmodelle machen Preisunterschiede sichtbar und Szenarien zeigen, wie ein Haushalt praktisch planen kann.
Bei Preisanalysen werden einzelne Produkte nicht als ewige Wahrheit behandelt. Ein Aldi-, Lidl-, Penny-, Netto-, Rewe- oder Kaufland-Warenkorb kann sich wöchentlich verändern. Deshalb müssen solche Werte immer mit Datenstand, Annahmen und Vergleichslogik erklärt werden. Für Rechnerseiten ist wichtiger, die Methode nachvollziehbar zu machen, als eine scheinbar perfekte Zahl zu behaupten.
Langfristig kann Budgetomat zusätzlich eigene Preisbeobachtungen, Beispielkassenbons und Nutzerfeedback auswerten. Solche Daten dürfen aber nur dann in indexierbaren Seiten genutzt werden, wenn sie sauber dokumentiert, aktualisiert und nicht als repräsentative Statistik missverstanden werden.